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Färben |
In den Textilveredelungsbetrieben ist die Färberei eine der wichtigsten Stationen. Die verschiedenen Faserarten und auch die vielfältigen Farbstoffe verlangen natürlich unterschiedliche Behandlungsmethoden. Die Färbung kann im losen Spinnstoff (Flocke), im Garn oder im Stück (Gewebe, Gewirke oder Vliesstoffe) erfolgen (Färbungen mit besonders hohen Echtheiten siehe auch unter "Farbecht").
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Farbecht |
Eine absolute Farbechtheit für jede Beanspruchung und Verwendung gibt es nicht. Es ist daher stets darauf zu achten, daß die Echtheit auf den jeweilig gewünschten Verwendungszweck abgestellt wird. So zeigen in der Praxis die Färbungen und Drucke auf Textilien oft ein recht unterschiedliches Verhalten gegenüber starkem Sonnenlicht, heißem Wasser, sauerstoffhaitigen Waschmitteln oder Meerwasser. Für den Textilveredler ist es wichtig, vor dem Arbeitsbeginn zu wissen, welcher besonderen Beanspruchung beim Gebrauch die jeweilige Ware standhalten soll. Wenn ein Stoff beispielsweise für Übergardinen oder sonstige dekorative Zwecke gedacht ist, müssen seine Farben besonders lichtecht sein (siehe lichtecht). Von Bezugsstoffen für Gartenmöbel und für Markisen erwartet man eine hohe Wetterbeständigkeit. Bei Herrenhemden, Küchenschürzen und Arbeitskleidungen z. B. wünscht die Hausfrau eine möglichst weitgehende Kochbeständigkeit (siehe kochecht) der Farben. Ein Blick auf die zugehörigen Pflegesymbole schafft hier Klarheit.
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Farbgleichheit |
Die Erfüllung der Vorstellung "Farbe genau nach Muster" ist in der Praxis nicht leicht. Oftmals sind kleine Farbabweichungen nicht zu vermeiden und müssen deshalb toleriert werden. Die Farbwahrnehmung ist einerseits bedingt durch das Objekt, das die Farbe reflektiert, andererseits aber auch durch das Farbsehvermögen des Betrachtenden. Dazu kommt die Art des Lichtes. Manche Farben ergeben bei künstlichem Licht eine andere Reflexion. Siehe hierzu auch "Abendfarbe" .
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Finish |
Den Stoffen werden durch diese abschließende Behandlung das attraktive Aussehen und der angenehme Griff verliehen, die ihren besonderen Charakter unterstreichen. Der Begriff "Finish" wird bei Wollstoffen gern für die Enddekatur (siehe Dekatieren) verwendet. Bei Baumwoll-Satins gilt die Bezeichnung "Seiden-Finish" für eine Riffelbehandlung, durch die der Ware ein diskreter Glanz verliehen wird.
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FiTex |
Stabilisator auf dem Matratzenkern, verhindert bei Federkernen ein „Durcharbeiten“ des Kerns durch die Polsterschichten und verlängert somit die Lebensdauer der Matratze.
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Fixieren (Thermofixierung) |
Behandlung von Synthetics in heißer Luft oder heißem Wasser, um ihnen die im Gebrauch notwendige Formbeständigkeit zu geben. Nahtlose Strümpfe erhalten durch das Fixieren ihre dauerhafte Form. Auch die Dauerbügel- und Plisseefalten stellen eine Art "Fixierung" dar. Siehe dazu Plissieren und Siroset.
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Fleckenschutz-Ausrüstung |
Man hat zu unterscheiden zwischen wasserlöslichen Verunreinigungen (wie Fruchtsäfte, Tee, Tinte) und fetthaitigen Stoffen (wie Öle, Fette, Sahne u. ä.). Für erstere kommen in erster Linie silikonhaltige Produkte, gegen fetthaltige Fleckenbildung eine Imprägnierung mit Fluor-Carbon-Harzen (wie Scotchgard-Olesphobol) zur Anwendung, teilweise in Kombination mit einer waschechten Hydrophobierung.
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