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Kalandern |
Bedeutet ein Glätten des Stoffes, das als letzter Arbeitsgang in der Veredelung ausgeführt wird (Finish). Das geschieht auf großen schweren Maschinen, den sog. Kalandern. Dabei durchläuft der Stoff zwei oder mehrere unter hohem Anpreßdruck stehende Walzen, von denen eine geheizt wird. Damit erreicht man, daß die Fäden plattgedrückt, die Poren geschlossen und ein mehr oder weniger starker Glanzeffekt erzielt wird. Siehe auch Gaufrieren und Mangeln.
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Kaschieren |
Beim "Kaschieren" werden zwei oder mehrere übereinanderliegende Stoffbahnen durch einen Klebstoff miteinander verbunden. Kaschierte Stoffe sind dank der Wasserundurchlässigkeit des Bindemittels ein willkommenes Material für Regenmäntel und Autoverdecke oder auch für bestimmtes Schuhwerk. Man zählt dazu auch das Laminieren mit Schaumstoff-Folien sowie das Bondieren (Teilkaschierung) von lockeren Textilien.
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Knitterecht - Knitterarm - Knitterfrei |
Eine absolute Knitterechtheit gibt es nicht. Während aber Wolle und Seide von Natur aus weniger zum Knittern neigen und Druckfalten sich nach gewisser Zeit aushängen, müssen zellulosische Gewebe (Baumwolle, Zellwolle, Reyon) einer besonderen Ausrüstung (Hochveredelung) unterzogen werden, um die ihnen normalerweise innewohnende Knitterneigung auszuschließen. Im wesentlichen handelt es sich dabei um eine Kunstharzeinlagerung in die Fasern, die dadurch eine höhere Elastizität erhalten. Die Fasern bebekommen gewissermaßen Korsettstangen eingezogen, die gegen Knitterneigung stabilisierend wirken (siehe "hochveredelt" und "pflegeleicht").
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Kochecht |
Eine Kochechtheit, d. h. Beständigkeit gegen eine Waschbehandlung in Heißwasser mit einer Temperatur von 90°C und höher wird grundsätzlich nur von Baumwoll- und Leinenerzeugnissen erwartet, und zwar insbesondere von Herrenoberhemden, Arbeitsschürzen, echtgefärbter Berufskleidung, Küchen-, Tischund Bettwäsche, Taschentüchern. Durch Anwendung entsprechender Echtfärbungen (siehe Farbecht) und Veredelungsverfahren für die gängigen Gebrauchsanforderungen kann die Textilveredelung allen an sie gestellten Wünschen an eine kochechte Ausrüstung entsprechen.
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Krumpfen - Krumpfecht |
Jedes dehnbare Material, das man in eine starke Spannung versetzt, hat die Neigung, wieder zusammenzuschrumpfen, sobald sich dazu eine Gelegenheit bietet. Bei Geweben ist das in besonderem Maße der Fall, da sie bei der Herstellung aus technischen Gründen vielfach einer hohen Zugbeanspruchung ausgesetzt werden. Erst später beim Naßwerden in der Wäsche oder im Regen ziehen sie sich wieder zusammen. Sie laufen ein, fachmännisch gesprochen, sie "schrumpfen". Durch besondere Verfahren (Krumpfbehandlung) kann der Veredler dieses Eingehen vorwegnehmen und damit die Maßbeständigkeit von Geweben wesentlich verbessern. "Krumpfecht" ist eine Ware, die eine Krumpfbehandlung erfahren hat und je nach gegebener Vorschrift oder Verwendungszweck beim Naßwerden nicht oder nicht über ein bestimmtes Maß hinaus einläuft (siehe auch Sanfor und Nadelfertig).
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