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Rauhen |
Noch heute werden bei bestimmten Wollstoffen zum Rauhen Früchte des Distelstrauchs als sogenannte Rauhkarden benutzt. Im allgemeinen erfolgt das Rauhen auf modernen Rauhmaschinen mit stählernen Rauhkratzen. Dabei werden die Stoffe so aufgerauht, daß sie einen flauschigen, weichen Griff bekommen. Die Fasern werden von den zahllosen Häkchen der Rauhwalze aus dem Gewebegrund an die Stoffoberfläche gezogen, ohne jedoch von ihr getrennt zu werden. Von der Art der Rauhmaschinen und der Stoffe hängt es ab, wie fein oder wie stark "das Flauschige" des Stoffes ausfällt. Manche Artikel werden nur schwach angerauht. Bei Molton, Finette, Flanell, Biber, Velour, Schlafdecken und Reiseplaids gehört der Rauheffekt zum Warenbild. zurück ... |
Reibecht |
Die Reibechtheit, und zwar unterschieden nach Trocken- und Naßreibechtheit, bezieht sich auf die Färbung bzw. Druck. Sie ist im wesentlichen abhängig vom Farbstoff, von der Färbeweise und der Farbtiefe. Auch Echtfärbungen können bei satten Farbtönen und nassem Abrieb etwas Farbe abgeben bzw. auf helle Stoffe abfärben. In der Regel handelt es sich dabei um überschüssigen Farbstoff, der nicht vollständig an die Faser gebunden ist. zurück ... |
RG - Raumgewicht |
Das Raumgewicht des Schaumkernes einer Matratze gibt an, wie viel Kilogramm 1 Kubikmeter des verwendeten Schaumes wiegt. Je höher das Raumgewicht, desto höher ist die Festigkeit und die Formbeständigkeit. |
Riffeln |
Riffeln erzeugt auf Baumwollgewebe einen optischen Glanzeffekt. Die mit feinen Rillen gravierten Stahlwalzen eines Kalanders drücken sich unter Einwirkung von Druck und hoher Temperatur schwach in das Gewebe ein. Die Ware erhält dadurch einen diskreten Glanz, auch Seidenglanz oder Seidenfinish genannt (siehe auch Kalandern). zurück ... |
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